Ansprechpartner Kirchenverwaltung St. Bruder Klaus
Kirchenpfleger
Michael Horn
Tel. 089/601 26 01

Aufgaben der Kirchenverwaltung

Die nächste Kirchenverwaltungswahl findet im Jahr 2018 statt.

Nach dem Kirchensteuergesetz sind Kirchen, Religions- und weltanschauliche Gemeinschaften in Bayern berechtigt, Kirchensteuern zu erheben.

Gläubiger der Kirchensteuerumlagen sind die Diözesen, so genannte gemeinschaftliche Steuerverbände, während die Gläubiger des Kirchgeldes die Kirchengemeinden, die gemeindlichen Steuerverbände sind.

Nach dem Art. 5 des Kirchensteuergesetztes muss jeder Steuerverband eine Vertretung haben, die durch Satzung bestimmt wird. Die bayerischen Bischöfe haben daher die "Satzung für die gemeindlichen kirchlichen Steuerverbände in den bayer. (Erz-)Diözesen (=GSTVS)" erlassen.

Hier ist die Kirchenverwaltung als Vertretung und Organ der Pfarrkirchengemeinde genannt, die unter der Obhut und Aufsicht der Erzbischöflichen Finanzkammer ihre Aufgaben erfüllt.

Sie besteht aus dem Pfarrer als Kirchenverwaltungsvorstand und den für 6 Jahre gewählten Kirchenverwaltungsmitgliedern.

Aus ihrer Mitte wählt sie den Kirchenpfleger, der den Kirchenverwaltungsvorstand unterstützt.

Die Kirchenverwaltung hat die zugewiesenen Aufgaben zu erledigen und als Gläubiger des Kirchgeldes nach dem Kirchensteuergesetz aufzutreten!


 

Aufgaben der Kirchenverwaltung

  • Beratung, Erstellen, Beschließen und Vollziehen des Haushaltsplanes
  • Kontrolle der Jahresrechnung auf Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit
  • Aufsicht über die Kassen- und Rechnungsführung
  • Erhaltung des "Stiftungsvermögens"(Grundstockvermögens) und Bildung von zweckgebundenen Rücklagen
  • Instandhaltung, Baupflege und Renovierung der kirchlichen Gebäude
  • Anschaffungen für unsere Kirche, das Pfarrhaus, das Pfarrheim und die Kapelle
  • Erhebung des Kirchgeldes
  • Verwaltung der Sammlungen in den Gottesdiensten, der Spenden u. a. als Eigenmittel für unseren Haushalt und zweckgebundene Maßnahmen
  • Durchführung verschiedener Rechtsgeschäfte, die der stiftungsaufsichtlichen Genehmigung bedürfen (z. B. Personalangelegenheiten, Baumaßnahmen, Vermietungen und Verpachtungen, Änderungen des Grundstockvermögens u. ä.)
  • Zusammenarbeit mit dem Pfarrgemeinderat (Teilnahme eines Mitgliedes an der Pfarrgemeinderatssitzung)